Vorstellung Sven Kindervater Kandidat für das Bürgermeisteramt in Neuenhagen

Zur Person

Mein Name ist Sven Kindervater, ich bin 30 Jahre alt und in Neuenhagen aufgewachsen. Ich bin zunächst im benachbarten Hellersdorf auf die musikbetonte Wolfgang-Amadeus-Mozart-Schule und anschließend auf das ebenso musikbetonte Friedrichshainer Georg-Friedrich-Händel-Gymnasium gegangen. Anschließend habe ich Politikwissenschaften und Englisch auf Lehramt an der Freien Universität Berlin studiert.

Berufliches

Schon während des Studiums arbeitete ich als Assistent in den Bereichen Kundengewinnung, Markenaufbau und Kampagnenführung. Seit 2016 bin ich als selbstständiger Coach und Trainer in der Unternehmensberatung tätig und berate Unternehmen und Selbstständige bei Gründung und Neuausrichtung. Ich richte Netzwerk-Treffen aus zu Themen wie Zielgruppendefinition, Produktplatzierung und Finanzierungsmodelle, moderiere und organisiere Vortragsabende und Konferenzen und veranstalte Workshops. Ebenso bin ich als freischaffender Texter, Autor und Übersetzer aktiv.

Politischer Werdegang und kommunale Erfahrungen

Neuenhagens Kommunalpolitik hat mich schon als Teenager beschäftigt. 2007 schrieb ich mein erstes Konzept im Rahmen der Lokalen Agenda 21, vor allem mit dem Schwerpunkt auf Jugendpolitik. Ausreichende Angebote für junge Menschen und dass ihre Sorgen und Nöte ernst genommen werden, blieb über Jahre mein Herzensthema und viele der damaligen Probleme warten noch immer darauf, endlich gelöst zu werden. 2008 wurde ich mit 243 Stimmen zum ersten Mal zum Gemeindevertreter gewählt und war im Verwaltungs- und Wirtschaftsausschuss tätig. Gleich zu Beginn meiner politischen Tätigkeit waren meine Themen also die der Personalplanung, Satzungen und Ordnungen, Abläufe und Regularien und nicht zuletzt die Entwicklung der kommunalen Wirtschaft, ob nun der KENeu oder der über 1.500 Gewerbetreibenden.

Seit 2012 bin ich Fraktionsvorsitzender der LINKEN und wurde Vorsitzender des Kultur- und Sozialausschusses, begleitete viele soziale Einrichtungen, vom Haus der Senioren bis zum Jugendclub „Blaupause“. Letzterer wurde eine Zeitlang wie ein zweites Zuhause für mich.

Bei der Kommunalwahl 2014 bekam ich mit 1.506 Stimmen das beste Stimmenergebnis von allen gewählten Gemeindevertretern. Wenig später wurde ich Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt-, Bau- und Ortsentwicklung. Da das Interesse der Einwohner an diesem Ausschuss ungebrochen hoch ist, erfahre ich hier viel über ihre Sorgen und Bedürfnisse.

Parteipolitisches und gesellschaftliches Engagement

Ich war Mitglied des Landesvorstandes der LINKEN Brandenburg, bin aktuell gewählt in den Kreis- und Ortsvorstand, war mehrfach studentischer Mitarbeiter der Linksfraktion im Bundestag (Bund-Länder-Koordination, Europa und Petitionswesen) und auch vor Ort in Strasbourg und Brüssel, bin Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Grundeinkommen. Darüber hinaus bin ich Mitglied im Bürgerverein Neuenhagener Zentrum, aber auch in Vereinen und Verbänden wie der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft, dem Naturschutzbund und im Vorstand der Berliner Freunde der Völker Russlands.

Kulturelle Interessen

Neben der Kommunalpolitik für Neuenhagen hängt mein Herz an der Musik. Schon in jungen Jahren war ich Mitglied im Rundfunk-Kinderchor Berlin von Prof. Dr. Manfred Roost und später spielte ich in verschiedenen Bands Ska/Reggae und Pop/Rock. Während meines Studiums war ich Schlagzeuglehrer. In Neuenhagen konnte ich als Organisator mit dem KultBeat der Jugendgruppe frei.tags.kult und antifaschistischen Konzerten in Schöneiche vielen jungen Bands aus der Region erste Plattformen in der Blaupause und der Kulturgießerei geben, wie I Can’t Swim, The Keysian und Leona Heine.

Kommen Sie mit mir ins Gespräch, sagen Sie mir Ihre Meinung. Ob in Stichpunkten, Gedanken oder Fließtext: Es geht nicht um richtig oder falsch, sondern um das, was Sie erleben, denken und fühlen.